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Kanalsanierung Dortmund - Rohrschäden beheben, ohne den Garten aufzureißen

Unter jedem Grundstück liegt ein System aus Abwasserleitungen, das niemand sieht und an das niemand denkt - bis es versagt. Dann steht plötzlich Wasser im Keller, der Rasen sackt ab oder aus dem Bodenablauf steigt ein Geruch, der auf ein ernstes Problem hinweist. Die Ursache liegt meistens unter der Erde: gerissene Rohre, verschobene Muffen, korrodierte Wandungen.

Die gute Nachricht: In vielen Fällen muss heute nicht mehr aufgegraben werden. Moderne Sanierungsverfahren reparieren defekte Kanäle von innen - grabenlos, schnell und mit Ergebnissen, die Jahrzehnte halten.

Wann wird aus Reinigung Sanierung?

Nicht jedes Rohrproblem lässt sich durch Reinigung lösen. Wenn nach einer professionellen Hochdruckspülung die Kamerabefahrung Risse, Versätze oder Materialverlust zeigt, ist die Grenze der Reinigung erreicht. Dann geht es nicht mehr darum, den Querschnitt freizumachen, sondern die Substanz des Rohres wiederherzustellen.

Schadensbilder, die Sanierung erfordern

Längsrisse und Querrisse: Spannungen durch Bodenbewegungen oder Verkehrslasten erzeugen Risse, durch die Grundwasser eindringt oder Abwasser ins Erdreich versickert. Im Dortmunder Stadtgebiet, wo Bergsenkungen aus der Bergbauzeit den Untergrund geprägt haben, treffen wir diese Schadensmuster besonders häufig an.

Rohrversätze an Muffenverbindungen: Steinzeugrohre, wie sie in den Wohngebieten von Brackel und Remberg flächendeckend verbaut wurden, bestehen aus Einzelstücken mit Muffenverbindungen. Bodenbewegungen verschieben diese Segmente, es entstehen Stufen im Leitungsverlauf. An diesen Stufen lagern sich Feststoffe ab, Wurzeln finden Eintrittspunkte, und die Dichtigkeit ist dahin.

Biogene Schwefelsäurekorrosion: Ein unsichtbarer Zerstörer in Betonrohren. Bakterien im Abwasser wandeln Schwefelverbindungen in Schwefelsäure um, die den Beton von innen angreift. Nach Jahren bleibt von der Rohrwand nur noch eine mürbe Masse. Besonders betroffen sind Bereiche mit geringem Gefälle und langen Verweilzeiten des Abwassers.

Wurzeleinwuchs: Baumwurzeln folgen dem Wasser. Durch kleinste Undichtigkeiten dringen feine Haarwurzeln in die Leitung ein und wachsen zu dichten Geflechten heran. Die mechanische Entfernung bringt nur vorübergehende Erleichterung. Ohne Abdichtung der Eintrittsstelle kehrt das Problem garantiert zurück. In den baumbestandenen Straßen von Eving und Dorstfeld ein Dauerthema.

Grabenlose Verfahren: Sanierung von innen

Die Technik hat sich weiterentwickelt. Wo früher der Bagger anrückte, arbeiten heute Liner, Roboter und Spezialharz. Die Vorteile sind eindeutig: keine aufgerissenen Wege, keine gefällten Bäume, keine wochenlange Baustelle. Und in den meisten Fällen sind die Kosten deutlich geringer als bei offener Bauweise.

Schlauchlining: Ein neues Rohr im alten

Das am häufigsten eingesetzte Verfahren bei durchgehenden Schäden. Ein mit Epoxid- oder Polyesterharz getränkter Gewebeschlauch wird in das schadhafte Rohr eingeführt und mittels Luft- oder Wasserdruck an die Innenwand gepresst. Die Aushärtung erfolgt durch Warmwasser, Dampf oder UV-Licht - je nach System und Gegebenheiten.

Das Ergebnis ist ein vollständig neues Rohr innerhalb des alten, mit glatter Oberfläche und einer Lebensdauer von 50 bis 80 Jahren. Die Querschnittsreduzierung liegt bei wenigen Millimetern und wirkt sich hydraulisch kaum aus. Im Gegenteil: Die glattere Oberfläche des Liners verbessert den Durchfluss gegenüber rauen Steinzeug- oder Betonwandungen sogar.

Kurzliner: Punktgenaue Reparatur

Nicht immer ist die gesamte Leitung betroffen. Einzelne Risse, undichte Muffen oder lokale Schadstellen lassen sich mit Kurzlinern gezielt reparieren. Diese partiellen Manschetten werden exakt an der Schadstelle positioniert und ausgehärtet. Das spart Material, Zeit und Kosten gegenüber einer Komplettsanierung.

Die Positionierung erfolgt mit ferngesteuerten Packern, die über die Kanalfernbefahrung millimetergenau platziert werden. Moderne Systeme erlauben Reparaturen in Rohren ab DN 100 - also auch in Hausanschlussleitungen kleinerer Dimension.

Robotergestützte Sanierung

Sanierungsroboter kommen zum Einsatz, wenn weder Liner noch Kurzliner die richtige Lösung sind. Mit Diamant- oder Hartmetall-Fräsköpfen tragen sie beschädigtes Material ab, mit Spachtelsystemen bringen sie Spezialmörtel auf. Die Steuerung erfolgt in Echtzeit über Monitore an der Oberfläche.

Injektionsroboter dichten Risse und undichte Verbindungen mit Zwei-Komponenten-Harzen ab. Die Harze werden unter Druck in die Schadstellen gepresst und verschließen selbst wasserführende Risse dauerhaft. Dieses Verfahren eignet sich besonders bei punktüller Fremdwasserinfiltration.

Die Dichtheitsprüfung: Pflicht und Chance

Grundstückseigentümer sind gesetzlich verpflichtet, ihre privaten Abwasserleitungen dicht zu halten. Die Eigenkontrollverordnung in Nordrhein-Westfalen schreibt regelmäßige Prüfungen vor. Das klingt nach Bürokratie, ist aber in Wahrheit eine Chance: Schäden werden erkannt, bevor sie zu teuren Havarien werden.

Ablauf einer Dichtheitsprüfung

Zunächst die Zustandserfassung per Kamerabefahrung. Dann die eigentliche Druckprüfung mit Wasser oder Luft nach DIN EN 1610. Die Ergebnisse werden normgerecht dokumentiert und können Behörden und Versicherungen vorgelegt werden. Zeigt die Prüfung Undichtigkeiten, folgt die Sanierungsempfehlung mit konkreten Verfahrensvorschlägen.

Was passiert, wenn man nichts tut

Undichte Kanäle sind eine Umweltbelastung. Abwasser versickert ins Erdreich, kontaminiert Boden und Grundwasser. Grundwasser infiltriert umgekehrt die Kanalisation und belastet die Kläranlage. Beide Richtungen verursachen Kosten - für den Eigentümer, für die Allgemeinheit. Die Sanierung rechnet sich nicht nur rechtlich, sondern auch wirtschaftlich.

Kosten und Wirtschaftlichkeit

Kanalsanierung ist eine Investition, die sich rechnet. Die grabenlosen Verfahren liegen bei 200 bis 800 Euro pro Meter - abhängig von Rohrdurchmesser, Schadensausmaß und gewähltem Verfahren. Im Vergleich zur offenen Bauweise mit Erdarbeiten, Straßenwiederherstellung und Baumfällungen spart das 30 bis 50 Prozent der Kosten.

Dazu kommen die vermiedenen Folgekosten. Ein undichter Kanal, der Erdreich unterspült, kann Fundamente destabilisieren. Ein Rückstau durch Querschnittseinengung verursacht Wasserschäden in Innenräumen. Und eine mangelhafte Leitung, die bei der nächsten Kontrolle auffällt, zieht Bußgelder und Zwangssanierung nach sich.

Fördermöglichkeiten

Die KfW bietet zinsgünstige Kredite für die Sanierung privater Abwasserleitungen. Einige Kommunen gewähren Zuschüsse, teilweise bis zu 50 Prozent der Kosten. Wir beraten zu den aktuellen Fördermöglichkeiten und unterstützen bei der Antragstellung.

Unser Vorgehen: Von der Inspektion bis zur Abnahme

Jede Kanalsanierung beginnt mit einer gründlichen Analyse. Die TV-Kanaluntersuchung zeigt den Ist-Zustand, identifiziert Schadstellen und liefert die Grundlage für die Verfahrensauswahl. Anschließend erstellen wir ein Sanierungskonzept mit klarer Kostenkalkulation.

Die Ausführung erfolgt mit dokumentierter Qualitätssicherung. Materialproben, Wandstärkenmessungen und fotografische Dokumentation jedes Arbeitsschritts gehören zum Standard. Nach Abschluss der Sanierung prüfen wir das Ergebnis per Kamerabefahrung und Dichtheitsprüfung. Die Dokumentation erhalten Sie vollständig - für Ihre Unterlagen, für die Behörde, für die Versicherung.

Grabowski Rohrreinigung Dortmund saniert Kanalleitungen in Körne, Hörde, Schüren und im gesamten Dortmunder Stadtgebiet. Sprechen Sie uns an, wenn Sie wissen möchten, in welchem Zustand Ihre Leitungen sind.

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